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März 1984: Unser erster Tag in
den Nilgiris. Obwohl der Bus, in dem Stan und ich fahren, überfüllt
ist, gibt es freie Sitzplätze. Eine alte Frau vom Stamm der Paniya
sitzt ganz allein auf einer Bank für drei Personen. Kein anderer
Fahrgast setzt sich neben sie - sie stehen lieber ...
Ein paar Haltestellen später steigt ein junges Paniya-Mädchen zu, in
einem blendendweißen Dhoti, die Haare glänzend geölt, das Gesicht
sauber geschrubbt. Sie setzt sich auf einen freien Platz. Die Frau
neben ihr - eine Nicht-Adivasi - murrt ärgerlich und rückt von dem
Mädchen ab. "Eine Frechheit von diesen Leuten", grollt sie, "erst wagen
sie es, sich neben uns zu setzen, und als nächstes werrden sie auf
unserem Schoß sitzen!" Das Paniya- Mädchen sitzt unbequem am äußersten
Ende ihres Sitzes, während über ihren Kopf hinweg Kommentare
ausgetauscht werden ...
Monate vergingen, in denen unsere Erfahrungen immer wieder die eine
Tatsache bestätigten: Viele InderInnen sehen mit Verachtung auf
Bräuche, Kultur und Lebensstil der UreinwohnerInnen herab. Adivasis
stehen auf der untersten Stufe der Gesellschaft - ein Heer von
ungelernten ArbeiterInnen ... |
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