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Die Mobile Ambulanz


Der Jeep der mobilen Ambulanz; Photo: Chr.Fischer Die mobile Ambulanz gewährleistet die ärztliche Grundversorgung der zum Teil sehr weit abgelegenen Dörfer. Die alltägliche Versorgung geschieht durch Adivasi, die im Krankenhaus zu Gesundheitsarbeiterinnen ausgebildet wurden und auf den Dörfern leben. Sie behandeln einfache Erkrankungen selbst, erkennen schwere und leiten die Kranken an die ÄrztInnen weiter. Sie vermitteln der Dorfbevölkerung die Grundlagen von Gesundheitsvorsorge und Hygiene. Die Effektivität der Dorf-GesundheitsarbeiterInnen konnte durch eine eigene Untersuchung statistisch belegt werden.

 
Ausbildung vonGesundheitsarbeitern

Gesundheitsarbeiter

A-11; Photo: Chr.Dohrn (?) Gesundheitsarbeiter mit Plakaten: Tragbare Karten zur Aufklärung über TBC (hier: Entstehung, Übertragung und Vermeidung), welche unter den Adivasi durch Protein- und Vitaminmangel weit verbreitet ist. Oft brechen die Adivasi die Behandlung beim Abklingen der akuten Symptome ab, um Kosten zu sparen oder wieder arbeiten zu können, wodurch sie resistente Keime bilden und ganze Dörfer infizieren; Weitere Aufklärungsthemen sind allgemeine Hygiene (z.B. Abkochen von Trinkwasser) und AIDS-Prävention (nachdem die traditionellen Werte, Verhaltensnormen und Dorfstrukturen zu zerfallen beginnen).
 
Ambulanz-Jeep im Einsatz
 
Behandlung im Urwald: vermutlich eine Ohrspülung
 
Medizinerin auf Dorfbesuch

Homepage der ESG-Zentrale

Das Adivasi-Tee-Projekt ist eine AG der Bundes-ESG

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