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Das Architekturteam



  

 


Das Architekturteam befaßte sich mit der Planung und dem Bau angepaßter, d.h. preisgünstiger, aber bedarfsgerechter Häuser, in deren Architektur traditionelle und moderne Bauelemente und Methoden eine Symbiose eingehen. Adivasi, die an der Planung und am Bau dieser Häuser mitgewirkt haben, wollen ihre Kenntnisse auch Nicht-Adivasi anbieten.

Von Januar bis Juni 2001 ruhte das Projekt ein wenig, da die Architekten von ACCORD mit einigen Adivasi nach Bhuj gefahren waren, um dort nach dem Erdbeben beim Wiederaufbau zu helfen.
Augenzeugenbericht vom Erdbeben in Bhuj (engl.)

Inzwischen arbeitet das Architektenehepaar in einem anderen Adivasi-Projekt: bei der Tribal Health Initiative in Sittilingi. Mehr dazu unter: www.tribalhealth.org.

 
Traditionelles Haus aus Bambus
 
B-03; Photo: ?Staatshaus: : Einheitsmodell für ganz Indien; Nachteile: energetisch kostspielig (Betonherstellung), teuer (Kauf und Transport des Betons), schül-heiß im Sommer, keine Lüftung, keine Fenster, innen dunkel, kein Kamin (Abzug durch die Tür, Rauchstau führt zu Asthma), keine Veranda zum Draußensitzen und kein Sockel gegen die Wassermassen des Monsuns.
 
Staatshäuser: individuell angepasst ...
 
ACCORD-Häuser: Klimatisch und kulturell angepaßte Wohngebäude.B-03; Photo: Katrin Jansen
 
Ziegelpresse: Aus einer Mischung von Lehm, Zement und Wasser werden Ziegel gepreßt, die ohne Brennen verwendet werden können und dem Monsun und den Termiten besser als Lehmwände widerstehen. Die Herstellung ist durch Verwendung von lokalen Materialien und den Verzicht auf das Brennen besonders kostengünstig. Die so erstellten Häuser haben durch den Lehmgehalt der Wände ein angenehmes Innenklima.
 
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