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Begegnungsreisen mit Adivasi

       
             
   

Begegnungsreisen in Deutschland

       
     
    Regelmäßig führen wir entwicklungsbezogene Veranstaltungs- und Begegnungsreisen mit südindischen Adivasi in Deutschland durch.       An unseren Begegnungsreisen können Sie sich beteiligen. Unsere Kooperationspartner/innen sind unsere langjährigen Partnerorganisationen, die lokale Nichtregierungsorganisation ACCORD und das Adivasi-Netzwerk AMS in den südindischen Nilgiris-Bergen.
             
             
             
   

Im November 2016 gestalten wir mit zwei südindischen Referenten (Adivasi) drei Wochen Bildungs-Programm v.a. in Brandenburg.

     

Laden Sie uns mit zwei indischen Referenten (Adivasi) in Ihren Unterricht ein:

9. bis 25. November 2016

Thema: "Fighting with animals? Securing livelihood for wildlife and men"

im Spannungsfeld von Naturschutz und Menschenrechten. Die beiden jungen südindischen Referenten (Adivasi) diskutieren mit den Schüler/innen und berichten von ihrer Umweltschutz-Arbeit für eine friedliche Koexistenz von Menschen und wilden Elefanten in den südindischen Nilgiris-Bergen.

Schulklassen der Sek I und II (Klassen 8 - 13)
Projektunterricht von 2 bis 4 Unterrichtsstunden (Block), englischsprachig

Unser Angebot gilt v.a. für Schulen in Brandenburg, die sich damit an der BREBIT (Brandenburgische Entwicklungspolitische Bildungs- und Informationstage) beteiligen. Außer den BREBIT-Teilnahmekosten von 30 € pro Unterrichtsprojekt fallen keine weiteren Kosten an. Soweit es logistisch und terminlich möglich ist, nehmen wir auch Einladungen von Schulen außerhalb Brandenburgs an. Wir freuen uns zudem über Einladungen von Hochschulen, Weltläden und anderen Einrichtungen.

Mehr Infos & Online-Buchung HIER...

           
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Im Mai-Juni 2017 findet unsere nächste vierwöchige Veranstaltungs- und Begegnungsreise mit Adivasi in Deutschland statt.

      Programm und Orte der Veranstaltungs- und Begegnungsreise planen wir gemeinsam mit unseren indischen Partner/innen, mit ehrenamtlich Aktiven unseres Projektes und mit interessierten Personen, Einrichtungen und langjährigen Kooperationspartner/innen. Gern teilen wir Ihnen unsere Erfahrungen mit. Wir freuen uns sehr über Ihre Einladung von indischen Gästen an Ihre Schule, Ihren Weltladen, Ihre Kirchengemeinde oder Ihren Ort. Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.
             
   

Unsere letzte Veranstaltungs- und Begegnungsreise führten wir mit vier indischen Projektparnter/innen (Adivasi) für vier Wochen vom 25. Mai bis 22. Juni 2015 in verschiedenen Orten in Deutschland durch.

von links: Shanthi, Bindu, Karunakaran, Mahantu

     

Wir führten zahlreiche Unterrichtsveranstaltungen in der Primar- und Sekundarstufe durch, öffentliche Veranstaltungen und Begegnungen mit Schülerfirmen, Kirchengemeinden, Aktiven der Eine-Welt-Arbeit. Wir veranstalteten ein Wochenend-Seminar in der Waldwerkstatt Taubensuhl im Pfälzer Wald und beteiligten uns mit einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten am Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart.

Wir danken allen Kooperationspartner/innen, Gastgeber/innen, Spender/innen und Geldgebern.

   

Shanthi-Bindu-Karunakaran-Mahantu

     

Poster-Adivasi-TourShanthi (32), eine Paniya-Adivasi, arbeitet als Savings Coordinator und berichtete, wie das Adivasi-Netzwerk versucht, Sparen in solidarischer Gemeinschaft unter den Adivasi zu etablieren. Die Paniya-Adivasi Bindu (34) gibt als Lehrerin an der Adivasi-Schule ehemaligen Schulabbrecher/innen eine zweite Chance. Der Mullakurumba-Adivasi Karunakaran (46) kämpft als Dorf-Animator dafür, die Anliegen der Adivasi sichtbar und ihre Rechte auf Bildung, Gesundheit, Arbeit, ein Leben ohne Diskriminierung und Armut geltend zu machen. Mahantu (32) arbeitet als Zahnarzt heute in der Dorf-Gesundheitsarbeit. Er berichtet über die Herausforderungen medizinischer Versorgung für die Adivasi

             

 

 

   

Persönliche Beziehungen verbinden unsere Entwicklungsarbeit im Süden mit entwicklungsbezogener Bildung und Engagement in Deutschland.

Lernreisen zu den Adivasi nach Südindien zeigen uns eine andere Welt. Aber Einbahnstraßen reichen uns nicht. Deshalb laden wir regelmäßig Adivasi nach Deutschland ein: um unsere Perspektiven zu verbinden, interkulturelle Verständigung zu fördern und mit allen Beteiligten unsere Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung aufzubauen und zu stärken. Wir führen gemeinsam Veranstaltungen der Bildung für nachhaltige Entwicklung durch, lernen neue Perspektiven auf die Welt kennen.

Die Mitwirkenden teilen ihr Alltagsleben, denn unsere indischen Gäste sind stets privat untergebracht. Die Begegnung und Auseinandersetzung mit den Adivasi zeigt allen Teilnehmenden nicht nur exotisch Fremdes, sondern so manche Gemeinsamkeit.

Und der Austausch regt zum Nachdenken an - über Identität, Gemeinschaft oder den eigenen Lebensstil.

Der Adivasi K.T. Subramanian sagt:

"Die Deutschen brauchen für jede Person ein eigenes Zimmer im Haus. Wenn mehr Menschen kommen, brauchen sie mehr Schlafzimmer. Sie benutzen zu viele Dinge. Zu viel Konsum. Ich bin mir nicht sicher - ich weiß nicht, ob ich ihre Gesellschaft verstehe, ob ich das richtig sehe. Sie scheinen sich nicht viel um gemeinschaftliche Dinge Gedanken zu machen."

     

Wir sehen die Adivasi mit ihrer kulturellen und religiösen Andersartigkeit als Bereicherung an und sehen die Begegnungen als Chance für Perspektivenwechsel, interkulturelles und interreligiöses Lernen.

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Andreas D., Pfarrer: "Am Ende des Monsuns haben wir mit den Adivasi inmitten des Waldes das Licht entzündet. Wir haben die Einsicht geteilt, dass verschiedene Wege der Spiritualität nicht ausschließen, auf gemeinsamem Wertfundament zu einem gemeinsamen Ziel zu gelangen. Dem göttlichen Geheimnis."

Die Adivasi Janaki, Omana und Velan: "Wir können nicht akzeptieren, Brot und Wein zu teilen als Symbol, dass wir an Jesus Christus glauben. Aber wir können Brot und Wein teilen teilen als Symbol, dass wir eine Familie sind."

Was sie über den Glauben der Adivasi in den Nilgiris-Bergen außerdem sagen, lesen Sie hier...

     

Wir haben umfangreiche Erfahrungen:

Bereits 16 zwei- bis vierwöchige Begegnungsreisen mit insgesamt 78 Teilnehmenden aus Südindien (davon 55 Adivasi) haben wir bis 2015 bereits durchgeführt, mit Schulprojekten, mehrtägigen Seminaren, Vorträgen, Straßentheater und mit Begegnungen in sozialen und kulturellen Einrichtungen. Seit 1997 wirken wir regelmäßig mit einem Programm am Deutschen Evangelischen Kirchentag mit.

Zuletzt luden führten wir im Mai-Juni 2015 mit vier indischen Gästen (davon drei Adivasi) ein vierwöchiges Programm entwicklungspolitischer Unterrichtsveranstaltungen, öffentlicher Vorträge und Begegnungen in verschiedenen Orten durch. Wir veranstalteten ein gemeinsames Wochenend-Seminar im Pfälzer Wald und wirkten beim Evangelischen Kirchentag in Stuttgart mit.

Im November 2014 beteiligten wir uns mit zwei südindischen Gästen mit einem knapp dreiwöchigen Programm von entwicklungspolitischen Unterrichtsveranstaltungen an den Brandenburgischen Entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationstagen (BREBIT).

 

   

Lernreisen zu den Adivasi in Südindien

     
   

Bislang führten wir vier dreiwöchige Gruppen-Lernreisen zu unseren langjährigen Partnerorganisationen ACCORD und AMS in den südindischen Nilgiris-Bergen durch. An einer dieser Reisen nahmen ausschließlich Schüler/innen teil.

   

Zuletzt lernten 2011-12 sieben Aktive unseres Projektes drei Wochen lang die Projektarbeit unserer indischen Partner/innen kennen. Sie nahmen Anteil an ihrem Alltag, tauschten sich mit ihnen über die gemeinsame Bildungs- und Entwicklungsarbeit aus, verbrachten jeweils zwei Tage bei Adivasi-Familien im Dorf und brachten sich aktiv ein. Unter anderem bemalten die deutschen Teilnehmenden und Adivasi gemeinsam eine neu gebaute kleine Bibliothek im Adivasi-Dorf Puliamvayal - denn beim gemeinsamen Gestalten werden auch Sprachgrenzen überwunden.

 

   

Unser jüngster Partnerbesuch nach Südindien fand März-April 2016 statt.

    Teilgenommen haben 15 ehrenamtlich Aktive und Unterstützer/innen unseres Projektes, darunter Schüler/innen, junge Erwachsene und langjährig Berufstätige. Haben Sie Interesse an unseren Erfahrungen oder einem Besuch? Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf.
           
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