Einladung ATP-Treffen/Seminar 2.-4.10.

September 20th, 2009

Seminareinladung als pdf: hier …

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Das Programm sieht ungefähr folgenden Zeitplan vor:

Freitag
18:00 Anreise Bahnhof Albersweiler (vom Bhf Landau/Pfalz gibt es einen Anschluss) bzw. Forsthaus Taubensuhl.
19:00 Abendessen
20:00 Präsentation von Thorsten zur Sicht ostafrikanischer ProduzentInnen zum Fairen Handel

Samstag
Tagsüber Bau am Adivasi-Haus: Sammeln von Ästen im Wald und Flechten der Wände. Dachdecken mit Reet. Bei

warmem Wetter Verkleidung der Wände mit Lehm.
Nachmittags: mit allen oder einer Kleingruppe Mitwirkung am bzw. Präsentation beim Umweltfest in Landau. Details werden noch geklärt.
Nach dem Abendessen: Lagerfeuer und Stockbrot?! etc.

Sonntag
9:30-12:00: ATP-Themen. (für “Externe” ggfs. Weiterbau am Adivasi-Haus)
u.a. Eckpunkte der Planung und Ideen zu unserer Arbeit 2010, Lernreise nach Gudalur Ende 2010?! weitere Arbeit dieses Jahr wie Fairer Handel, Materialien Fairer Handel, Arbeitsaufträge für Petra und Cora in Gudalur
Mittagessen, Aufräumen
Abfahrt 13:00 bzw. 14:00

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Anmeldung bei:

Petra Bursee
Adivasi-Tee-Projekt (ATP)
Kopernikusstraße 41
14482 Potsdam
Tel. +49-(0)331-718327

petra.bursee@adivasi-tee-projekt.org

Just Change De Website relaunched

March 14th, 2009

Das Design wurde etwas erneuert und angeglichen und v.a. neue Produktinfoseiten mit Just Change-/Adivasi-Produkten erstellt: www.justchangede.org.

Unterstützen auch Sie die Adivasi in Gudalur und die Idee von Just Change durch den Kauf oder auch Weiterverkauf ihrer Produkte.  :-)

just change de - solidarisch wirtschaften - gerecht handeln - bewußt konsumieren

Einladung zum ATP-Arbeitstreffen vom 6.-8. März 2009

February 20th, 2009

Liebe ATP-Mitglieder und -FreundInnen, wir laden euch ganz herzlich ein zu unserem nächsten ATP-Arbeitstreffen vom 06.-08. März 2009 im Hölderlin-Gymnasium, Charlottenstraße 87, 74348 Lauffen/Neckar.

Thema sind Planungen zu Adivasi-Tour und Kirchentag.

> Einladung als pdf downloaden: ATP-Treffen_6.-8.3.09_Lauffen.pdf
> oder online lesen.

Teeplantagenkredit zur Hälfte abbezahlt (Stans Kommentar)

January 21st, 2009

Stan Thaekaekara schrieb heute morgen – er nimmt dabei Bezug auf die scheinbar verrückte Entscheidung, 1998 eine Teeplantage für die Adivasi in Gudalur zu kaufen, und daß das ATP das Geld für den Kredit einwirbt. Freundschaftliche Kontakte mit den Adivasi gibt es schon seit mehr als 10 Jahren …:

Das war eine sehr berührende Erfahrung für mich – auch wenn Deva sagt (siehe Kommentare zur 1. News), er war skeptisch damals. Ich denke, jetzt kann ich zugeben, dass auch ich damals nicht so sicher war, wie ich klang. Aber ihr alle habt Grenzen überschritten: geopraphische Grenzen, Klassen-, Sprach- und Kulturgrenzen; unüberwindliche Grenzen habt ihr überschritten und habt ein Band der Freundschaft und Solidarität geknüpft, dass vielen wie Fiktion erscheinen muss.

In diesen schwierigen Zeiten, in denen Hass stetig zuzunehmen scheint, ist es wirklich außergewöhnlich, dass wir diese Beziehung aufbauen konnten.

Dass dieser Sinn von Zusammengehörigkeit und Solidarität 10 Jahre andauerte und zu so einer großen Menge eingeworbener Spenden geführt hat, ist unglaublich. Aber noch bedeutsamer als das Geld ist der Fakt, dass wir die Bedeutung von Gemeinschaft und Familie neu definiert haben. Danke zu sagen, ist natürlich unpassend. So lasst uns freudig unseren wirklich einzigartigen Erfolg feiern.

Ich muss daran denken, als am Ende des ersten Besuches von Adivasi in Deutschland einer der Adivasi bemerkte: “Dies ist das erste Mal in unserem Leben, dass man uns auf Augenhöhe begegnete und gleich behandelte. Ich empfinde mehr Gemeinsamkeiten mit diesen deutschen FreundInnen als mit den Nicht-Adivasi in meiner Nachbarschaft.”

Ich erinnere mich auch an eine andere Begebenheit gleich nach dem ersten Besuch, als die Unilever-Plantage versuchte, Adivasi vom Dorf Kadichinkolly zu vertreiben. Es gab ein riesiges Proest-Treffen vor deren Büros in Devarshola. Bomman, der gerade aus Deutschland zurück gekommen war, rief am Mikrophon: “Ich mache Unilever, dieses Unternehmen, dass Tausende Ar Land in Indien besitzt und uns Adivasi von ein paar Ar vertreiben will, darauf aufmerksam, dass wir nicht allein und hilflos sind. Wir haben FreundInnen in Deutschland. Und wenn wir ihnen sagen, was Unilever versucht, dann geben sie dies weiter an Zeitungen und Fernsehen und niemand in Deutschland wird mehr Unilever-Tee trinken.” Dass ein Adivasi in der Öffentlichkeit aufsteht und proklamiert “Wir haben FreundInnen in Deutschland”, ist wirlich etwas, worauf wir alle stolz sein können. Und, der Vollständigkeit halber, wir hatten diesen Kampf gewonnen, Kadichinkolly hat sein Land behalten und darauf Tee angepflanzt !

Euch allen, die ihr Teil dieser historischen Reise wart und seid, lasst mich einfach sagen, dass ich mich privilegiert fühle, dies mit euch teilen zu können.

Mit ganz lieben Grüßen und wie immer in Solidarität,
Stan

> 50% of estate loan has been repaid :-)

January 21st, 2009

This is Stan Thaekaekara writing …

This has been a very touching experience for me – though Deva said he was cynical at that time – I think I can confess now that I too that at the time was not as confident as I sounded. But all of you have reached across geographical boundaries, class boundaries, language boundaries, cultural boundaries, across impossible boundaries and have created a bond of friendship and solidarity that must seem like fiction to many.

In these troubled times, when hate seems to be the increasing order of the day – that we have been able to build this relationship is truly extraordinary.

That this sense of oneness and solidarity has lasted for 10 years and has resulted in such a huge amount of money being raised is of course incredible. But much deeper than the money is the fact that we have redefined the meaning of community and family. To say thank you is of course inadequate and may not be appropriate. So let us joyfully celebrate our truly unique achievement.

I cannot help remembering that at the end of the first adivasi visit to Germany one of the adivasis remarked “This is the first time in our lives we have been treated as equals. I feel I share more in common with these our german friends than with my neighbouring non-adivasi”.

I also remember another incident just after the first visit when the Unilever estate attempted to evict the adivasis of Kadichinkolly village and there was a huge protest meeting in front of their offices in Devarshola. Bomman, who had just returned from Germany, shouted into the microphone for all to hear. “I serve notice to Unilever that this company who has thousands of acres of land in India and who are trying to disposses us adivasis of a few acres, we are not alone and helpless. We have friends in Gernmany and if we tell them what Unilever is trying to do, they will put it in the papers and televison and they will campaign and no one in germany will drink Unilever tea”. For a tribal to stand up in public and proclaim “We have friends in Germany” is truly something we all should be proud of. And for the record we won that battle and Kadichinkolly has held onto the land and has planted it with tea!!

So to all of you have been part of this historic journey, let me just say I feel truly privileged to be able to share this with you.

With much love and in solidarity as always
Stan