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     Über uns

 

Bild AMS

Beteiligen Sie sich an der
Partnerschaft mit südindischen Adivasi.

15.000 Adivasi (Ureinwohner/innen) in etwa 300 Dörfern
in den südindischen Nilgiris-Bergen organisieren sich im Adivasi-Netzwerk AMS, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern und gleichzeitig ihre Gemeinschaft und Traditionen zu wahren. Wir pflegen enge Kontakte, unterstützen die Adivasi und lernen von ihnen.

     

Bild Spenden

Spenden Sie für die Basis-Entwicklungsarbeit südindischer Adivasi.

Insbesondere werben wir um Spenden für den Landbesitz
an der gemeinschaftlichen Teeplantage der Adivasi (Ureinwohner/innen) in den südindischen Nilgiris-Bergen.
Wir danken Ihnen auch für Spenden für Adivasi-Schule und Bildung der Adivasi in Indien sowie für unsere entwicklungsbezogene Bildungsarbeit in Deutschland.

   

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Präsentation ATP

Info-Briefe

Jahresbericht 2015

Infos ATP transparent

Transparente Zivilgesellschaft klein

 

 


             20 Jahre ATP 2014
                 
 

Bild Adivasi-Produkte

Bestellen Sie unsere fair gehandelten Adivasi-Produkte aus Südindien.

Adivasi-Tee und Adivasi-Pfeffer sowie ggfs. weitere
Adivasi-Produkte handeln wir nach den Kriterien des Fairen Handels mit unseren indischen Partner/innen vom Adivasi-Netzwerk AMS. Bestellen Sie - auch mit Mengenrabatt für Ihren Weltladen oder Ihre Schülerfirma. Gern bieten wir Materialien und Veranstaltungen an.

     

Bild Termine

Kooperieren Sie mit uns in unserer Bildung für nachhaltige Entwicklung mit Adivasi.

Wir laden ein zu Veranstaltungen und Begegnungen mit Adivasi in Deutschland, zu Seminaren, Vorträgen und Schulprojekten. Entdecken Sie unsere Unterrichts- und Bildungsmaterialien und vielfältige Möglichkeiten der Kooperation. Zudem laden wir ein zu ehrenamtlichem Engagement in unserer Projektarbeit hier.

    Erste persönliche Kontakte zu Adivasi gab es von Studierenden in Heidelberg. Daraus entstand 1994 unser Projekt
mit heute bundesweit aktiven Ehrenamtlichen und einer Hauptamtlichen.

 

Kontakt:

geschäftsführende Bildungsreferentin:
Petra Bursee
This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Tel. 0331-718327

             

 

Neuigkeiten:

Adivasi-SchuleArtikel: Die Adivasi-Schule Vidyodaya in Gudalur

Ein Artikel über die Adivasi-Schule Vidyodaya in Gudalur erschien kürzlich im Magazin "Education World". Reaktionen aus Bangalore von der Organisation der Ashoka Schools: "It's so exciting to see your school covered in one of the leading magazines in education in India and I hope it serves to inspire schools to continuously strive to grow and innovate for the benefit of the community." Zum Artikel...

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TreffenBericht: ATP-Treffen 1.-3. Juli in Lauffen

An unserem ATP-Multiplikator/innen-Treffen vom 1. bis 3. Juli in Lauffen am Neckar nahmen dieses Mal nicht nur fünf Aktive des Adivasi-Tee-Projekts teil, sondern auch sechs Schülerinnen und Schüler, die sich in der schulischen Eine-Welt-AG Lauffen engagieren. Unser Anliegen, mit den Schüler/innen zu Adivasi zu diskutieren (wie im Foto bei einem Simulationsspiel), die Schüler/innen zur Arbeit des ATP und möglichen gemeinsamen Vorhaben spielerisch und anschaulich zu informieren und nicht zuletzt mit gemeinsam verbrachter Zeit das Eis zu brechen und gemeinschaftliches Engagement zu fördern, haben wir erreicht - es war ein lehrreiches und unterhaltsames, ein inspirierendesTreffen.

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AMS 1Fotos: Eindrücke vom Adivasi-Netzwerk AMS

Das obere Foto (zum Foto...) zeigt ein AMS-Treffen im Adivasi-Dorf Chanthanamchira im Juni 2016 zur Gesundheitsaufklärung über Tuberkulose und HIV & Aids. Regelmäßige Treffen in jedem der ca. 300 Adivasi-Dörfer sowie Austausch und Zusammenarbeit von Dorfgruppen (Sangams) und den Adivasi-Teams für Bildung, Gesundheit und Adivasi-Rechte sind ein Grundpfeiler der Selbsthilfe im Adivasi-Netzwerk AMS.

AMS 2Das untere Foto (zum Foto...) zeigt ein von AMS mit Verwaltungsbeamten im Adivasi-Dorf Palapalli organisiertes Treffen, bei dem Adivasi Anträge und Eingaben direkt an die Verwaltungsbeamten übergeben können. Am selben Tag im Juni 2016 wurden weitere Adivasi-Dörfer besucht. Solche Treffen tragen zur Verhinderung von Korruption bei, da die Adivasi nicht individuell bei der Verwaltung in der Kleinstadt Gudalur vorstellig werden müssen, wo sie Schmiergeldforderungen eher ausgesetzt sind. Zudem erhalten die Adivasi Unterstützung und eine Lobby durch AMS und die Verwaltungsbeamten können sich einen Eindruck von der Situation vor Ort machen. An diesem Tag wurden 110 Anträge und Eingaben übergeben - für den Erhalt von Ration Cards, Witwenpension, Hausreparatur, für Wasser- und Stromversorgung, einen Fußweg zum Friedhof, einen Brunnen, ein Gemeinschaftshaus.

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Ereignisse:

07-2016 webAMS-Kalender: Juli 2016

Jährlich bringt das Adivasi-Netzwerk AMS einen Kalender heraus, der auch traditionelle und lokale Feiertage der Adivasi ausweist. In jedem Haushalt der etwa 15.000 AMS-Mitglieder hängt der AMS-Kalender.
Zum AMS-Kalender...

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Ramadan6. Juli: Ramzan (Ramadan)

Die Adivasi der Gudalur-Region sind keine Muslime, doch sind in der Gudalur-Region sowie in der Kleinstadt Gudalur 27% der Bevölkerung Muslime, welche den Ramadan begehen. Nach dem Ende des muslimischen Fastenmonats Ramzan bzw. Ramadan anlässlich der ersten Offenbarung des Propheten Mohammed wird gefeiert - 2016 vom 5. bis 7. Juli. An diesen drei Tagen darf nicht mehr gefastet werden. Der erste Festtag Eid al Fitr (auch benannt als Zuckerfest) folgt auf die Nacht, in der sich der Neumond im neuen Monat nach dem Ramadan erstmals wieder zeigt. 

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Ramayana29. Juli: Karkidaka 14

"Karkidaka 14" bezeichnet den Tag des Monats Karkidaka, dem letzten Monat im traditionellen Malayalam-Kalender im Bundesstaat Kerala. Die Gudalur-Region im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu grenzt an Kerala und so folgen viele Menschen hier den kulturellen und religiösen Traditionen von Kerala und sprechen dessen Landessprache (Malayalam), auch viele Adivasi v.a. der Paniya und Mullakurumba. Der Monat "Karkidaka" von Mitte Juli bis Mitte August ist auch bekannt als "Ramayana Masam", da traditionell durch den Monat hindurch in hinduistischen Tempeln und Familien die lokale Version des hinduistische Epos Ramayana gelesen oder aufgeführt wird. Im Monat Karkidaka waren in Kerala die Regenfälle besonders stark. Da die Menschen mit überfluteten Reisfeldern kaum Arbeit hatten und in manchen Gegenden wegen des starken Regens kaum aus dem Haus gehen konnten, lasen sie zur Abwehr der Naturgewalten das Epos Ramayana - v.a. die Kapitel über den Affengot Hanuman, der mit Treue und Stärke assoziiert wird. Die Adivasi der Region sind keine Hindus und folgen dieser Tradition nicht. Aber der Tag "Karkidaka 14" ist für alle Gemeinschaften ein Tag, an dem zu den Ahnen gebetet wird und mit Essensgaben der Segen der Vorfahren ersucht wird.

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Märchen29. Juli: Internationaler Tag des Tigers

In den Wäldern der südindischen Nilgiris-Berge, im UNESCO-Nilgiris-Biosphärenreservat, leben etwa 535 Tiger - das ist die größte Population an Tigern einer Region in Indien. Tiger sind sehr scheu, doch in den letzten drei Jahren gab es in Siedlungsgebieten der Gudalur-Region je einen Unfall mit für Menschen tödlichem Ausgang. Tiger werden durch Straßenverkehr in den Wäldern und durch die Zersiedelung der Natur und starke Präsenz des Menschen gestört. Dass weite Strecken der Wälder in den Nilgirs-Bergen durch das eingewanderte wuchernde Lantana-Gehölz für Tiger und Beutetiere unpassierbar werden, verstärkt das Problem. Wichtig ist der Schutz der natürlichen Lebensräume des Tiger - dies will der Tag des Tigers in Erinnerung bringen. Auch in der Kultur der Adivasi spielt der Tiger eine Rolle. Wir haben für Sie das Adivasi-Märchen "Der Tiger und der Fuchs" aufgeschrieben. Zum Märchen... Weitere Märchen und Interessantes für junge User finden Sie auf unserer Internetseite hier...

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